Harmlose Oberliga-Elf verliert in Cronenberg - ,,Zweite" sendet ein wichtiges Lebenszeichen beim 0:0

23.10.2022 - 18:44

Heiner Gesthüsen, der Fußball-Abteilungsleiter des SV Sonsbeck, fasste die Leistung der ersten Fußball-Mannschaft des Klubs nach dem Spiel beim Cronenberger SC treffend zusammen: „Die Jungs hatten heute eine Lederallergie.“ Beim Oberliga-Aufsteiger lief auf dem kleinen Platz nicht viel zusammen. Eine echte Großchance konnte sich die Mannschaft von Trainer Heiner Losing diesmal nicht herausspielen. Das entscheidende Tor zur 0:1 (0:0)-Niederlage bei einem Gegner, der bis dahin erst zweimal gewonnen hatte, fiel durch einen fragwürdigen Strafstoß. „Die Jungs sind eben keine Maschinen“, sagte Losing.

Der Coach der Rot-Weißen nahm im Vergleich zum 4:1-Heimerfolg über den MSV Düsseldorf am Vorsonntag zwei Veränderungen in der Startelf vor. Chong Johnny Lu ersetzte Tobias Meier, der beruflich verhindert war. Und Denis Massold rückte für Luca Janßen in die Anfangsformation. Von Massold versprach sich Losing auf dem Kunstrasen mehr Impulse nach vorne.

Doch blieb’s zumeist bei den Offensivbemühungen, etliche Angriffe wurden nicht vernünftig zu Ende gespielt. Cronenberg hatte die erste Möglichkeit in der zehnten Minute. Keeper Tim Weichelt blockte den Versuch von Phil Knop klasse ab. In der 26. Minute tauchte Klaus Keisers in guter Position vor dem SC-Gehäuse auf, er blieb aber an einem Gegenspieler hängen. Kurz vor der Pause scheitert Massold an Schlussmann Yannik Radojewski (43.). Mit einer müden Nullnummer ging’s in die Kabinen.



Die zweite Hälfte war sieben Minuten alt, da zeigte Schiedsrichter Can Güzel nach einem Zweikampf zwischen Sebastian Leurs und Ilyas Vöpel auf den Punkt. Leurs, der heftig protestierte, soll den Cronenberger regelwidrig gestoppt haben. „Es war ein sehr zweifelhafter Strafstoß. Das war schon glücklich für den Gegner“, meinte Losing. Mohammed El Gourari trat an – und verwandelte souverän. Weichelt war chancenlos. Die Sonsbecker waren nun umso mehr in der Offensive gefordert. Doch vieles blieb weiter Stückwerk, mitunter war’s ein kopfloses Anrennen. Losing wechselte in der Folgezeit offensive Leute ein, schickte Innenverteidiger Philipp Elspaß mit nach vorne. Doch den Gästen gelang es nicht, Druck aufzubauen.

Die Cronenberger verteidigten leidenschaftlich und verdienten sich daher den „Dreier“. Für den SV Sonsbeck setzte es nach zwei erfolgreichen Pflichtspielen in der Oberliga und im Niederrhein-Pokal wieder eine Niederlage.

,,Wir hatten zwar gute Momente, haben aber heute keinen guten Tag erwischt und waren vor dem gegnerischen Tor zu harmlos“, resümierte der SVS-Coach. Vor dem Aufsteiger liegt nun ein spielfreies Wochenende. „Das sollen die Jungs nutzen, um den Kopf freizubekommen“, sagte Losing. Weiter geht’s für die Rot-Weißen, die durch die Auswärtspleite auf den neunten Tabellenrang abgerutscht sind, am 6. November im heimischen Sportpark. Gegner ist ab 14.30 Uhr die SpVg Schonnebeck.

Quelle: www.rp-online.de 

 

Statistik:

Cronenberger SC: Radojewski – Burghard, Heinen, Knop, Leber (30. Vöpel), Sola (87. Bach), Belzer, Trier, Ahmad, El Gourari (84. Jaddi), Angelov

SV Sonsbeck: Weichelt – Leurs, Schoofs, Elspaß, Lu – Maas (62. Janßen), Terfloth (62. Werner), Pütz (74. Andich-Abdelsam), Massold (79. Aydin) – van de Loo (69. Fuchs), Keisers

Tor: 1:0 El Gourari (53.,FE)

Gelbe Karte: Burghard

Zuschauer: 100

 

 

Einstellung, Moral und Willen stimmen beim SVS II nachdem Trainerwechsel

 

Nur wenige Tage nach dem Rücktritt unseres Trainerteams der ,,Zweiten" galt es am Freitagabend unter Interiemscoach Oliver Kraft zuhause gegen den Aufsteiger SV Budberg II den Bock umzustoßen! Dies gelang unseren Rot-Weißen mit einer kämpferischen und einsatzwilligen Einstellung vollkommen. Am Ende fehlte das Quäntchen Glück im zweiten Durchgang bei drei dicken Möglichkeiten kurz nachdem Seitenwechsel sowie mit dem Schlusspfiff.



Das torlose Unentschieden ist vor allem aufgrund der über die volle Spielzeit gezeigte Leistung ein wichtiger Erfolg und ein erster Schritt in die richtige Richtung!!! Durch die Ergebnisse vom heutigen Sonntag rutschte man allerdings auf einen direkten Abstiegsplatz ab.

 

Statistik:

SV Sonsbeck II: Grüntjens – Lemkens, Gellings, Götz, Ries (77. Terlinden) – Behnke, Theysen, Ten Elsen, Alzedaue – Wojciechowski (67. Karka), von Zabiensky (88. Mertens)

SV Budberg II: Hebbering – Engeln, Temath, Grundmann (73. Bock), Severith, Auweiler (87. Lünebach), van Dyck, Twardzik, Breuer, Kömpel, Franke (32. Drüppel/82. Knoll)

Tore: keine

Gelbe Karte: Ten Elsen, Alzedaue

Zuschauer: 50




Frauen unterliegen dem Topteam aus Winnekendonk

Für unsere Fußball-Frauen gab es im heutigen Heimspiel gegen den Tabellenzweiten und Aufstiegskandidaten Viktoria Winnekendonk II keine Punkte! Eine Woche nachdem ersten Saisonerfolg bei der ,,Dritten“ der Viktoria unterlag das Team gegen die deutliche bessere 2. Mannschaft von Winnekendonk mit 1:3 (1:2).

Unsere Sonsbeckerinnen überraschten den Gegner aber mit einer frühen Führung durch Torjägerin Johanna Bolz, die bereits nach 120 Sekunden ins Gästetor traf (2.). Dieser Treffer hielt fünfundzwanzig Minuten ehe Lena Wimmers nach fast einer halben Stunde zum Ausgleichstreffer netzte (27.). Kurz vor der Pause drehte Wimmers mit ihrem zweiten Tor die Partie zu Gunsten der Gäste (43.).

Nachdem Seitenwechsel probierte unsere Elf ins Spiel zurück zu kommen, doch eine Viertelstunde vor dem Ende entschied Rahel Lamers mit 1:3 das Spiel (75.).

Statistik:

SV Sonsbeck (Frauen): Markwitz – Kilian, Pude (31. Lemke), Domjahn (33. Oymanns/52. van Leyen), k.A., Heynen-Tekotte, Pimingstorfer, Bolz, Ingendae

Viktoria Winnekendonk II: Hönning – Maaßen, Linßen, Wimmers, Holtwick, Lohmann (25. Gebreegziabher), Arnet, Lamers, Helmus (35. Schmidt)

Tore: 1:0 Bolz (2.), 1:1 Wimmers (27.), 1:2 Wimmer (43.), 1:3 Lamers (75.)

Zuschauer: 30

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